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ISO-Container

Was ist ein ISO Container?

Ein ISO-Container ist ein nach der Norm ISO 668 vereinheitlichter Großraumbehälter für den intermodalen Verkehr. Genormt sind Außenmaße und Eckbeschläge, sodass derselbe Behälter auf Schiff, Bahnwagen und LKW passt. Die Regellängen betragen 20 und 40 Fuß, bei 8 Fuß Breite und 8 Fuß 6 Zoll Höhe.

Warum die Normung den Verkehrsträgerwechsel bezahlbar macht

Erst die Vereinheitlichung macht den Verkehrsträgerwechsel bezahlbar: Weil jeder Behälter dieselben Beschläge an denselben Punkten trägt, greifen Kran, Chassis und Verriegelung ohne Anpassung. Am Ende dieser Kette steht der Speditionstransport, der die Ware vom Terminal zum Empfänger bringt. Aus dem 20-Fuß-Behälter leitet sich die Rechengröße TEU ab. Neben der Regelhöhe sind High-Cube-Ausführungen mit 9 Fuß 6 Zoll verbreitet, dazu Sonderbauarten wie Open Top oder Flat Rack.

Im Straßenverkehr begegnet der Behälter vor allem im Vor- und Nachlauf zwischen Terminal und Werk. Dieser Abschnitt braucht andere Angaben als eine Palettensendung: Maß und Bruttogewicht, vor allem aber die Frage, ob er als Ganzes auf ein Chassis geht oder am Terminal ausgepackt wird.

40-Fuß-Container über Hamburg, weiter per LKW nach Bayern

Ein Elektronikimporteur erhält seine Ware in einem 40-Fuß-Behälter über Hamburg. Ausgepackt wird im Hafen, die Paletten gehen per LKW weiter ins Lager nach Bayern. Genau dieser Abschnitt ist der Teil, den eine Straßenspedition fährt – zipmend übernimmt den Straßentransport ab Hafen, also die Ware, nicht den Behälter. Dieser bleibt im Umlauf der Reederei und geht leer an das Terminal zurück. Angefragt wird entsprechend der Inhalt: Anzahl und Maß der Paletten, Gesamtgewicht und die Zugänglichkeit am Ziel.

ISO-Container, Wechselbrücke und Flat

Die Wechselbrücke ist das europäische Pendant für die Straße: gleicher Gedanke, aber auf LKW-Maße und Europaletten zugeschnitten, mit Stützbeinen zum Absetzen und ohne Stapelfähigkeit. Von der Transportpalette und vom Flat trennt ihn die Funktion: Beides sind Ladungsträger, die beladen und entladen werden, während der Behälter als Ganzes umgeschlagen wird. Und vom Sattelauflieger unterscheidet ihn, dass er kein Fahrzeug ist – ohne Achsen kommt er nur auf einem Chassis auf die Straße. zipmend fährt weder Seefracht noch Containerverkehre; der Berührungspunkt bleibt der Vor- und Nachlauf.

Häufige Fragen zum Thema ISO-Container

Welche Standardmaße hat ein ISO-Container?

Die Regellängen sind 20 und 40 Fuß, die Breite beträgt 8 Fuß, die Regelhöhe 8 Fuß 6 Zoll. Daneben ist die High-Cube-Ausführung mit 9 Fuß 6 Zoll verbreitet. Maßgeblich ist die Norm ISO 668, die zusätzlich Lage und Form der Eckbeschläge festlegt.

Container und Wechselbrücke – wo liegt der Unterschied?

Der Behälter nach ISO 668 ist für See, Bahn und Straße gedacht, stapelbar und entsprechend robust gebaut. Die Wechselbrücke ist ein reines Straßen- und Bahnmaß, leichter, auf Europaletten zugeschnitten und über Stützbeine absetzbar – dafür nicht stapelbar und nicht seetauglich.

Transportiert zipmend Container?

Nein. Seefracht und Containerverkehre gehören nicht zum Leistungsspektrum. Was zipmend fährt, ist der Weg davor und danach: die Abholung am Hafen und den Straßentransport zum Werk oder Lager. Für die Beförderung des Behälters selbst braucht es einen Anbieter mit passendem Chassis.
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