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Rampe

Was ist eine Rampe?

Eine Rampe ist eine bauliche Einrichtung, die Ladefläche und Gebäudeebene auf eine Höhe bringt, damit Ware direkt aus dem Fahrzeug heraus bewegt werden kann. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen Laderampe und Verladerampe – gemeint ist dasselbe Bauwerk am Wareneingang und Warenausgang. Sie gehört zum Gebäude, nicht zum Fahrzeug, und steht dort fest.

Rampenhöhe, Überladebrücke und die Pflichtangabe

Übliche Rampen liegen zwischen 1,20 und 1,30 Metern, also auf Ladekantenhöhe der meisten LKW. Wer dort lädt, braucht kein Hebezeug: Hubwagen und Stapler rollen über eine Überladebrücke auf die Ladefläche.

Für die Buchung ist sie deshalb eine Pflichtangabe. Ohne Rampe muss die Hubtechnik am Fahrzeug hängen – Hebebühne oder Mitnahmestapler. Beides wird mit dem Fahrzeug eingeteilt; wer es erst am Zustelltag meldet, bekommt es nicht mehr. Auch eine vorhandene Rampe passt nicht immer: Liegt ihre Höhe neben der Ladekante des Fahrzeugs, ist die Hebebühne die sicherere Wahl – und sie gehört dann genauso in die Buchung wie dort, wo keine Rampe steht.

Acht Paletten an eine Molkerei: einmal mit, einmal ohne Rampe

Ein Hersteller von Verpackungsmaschinen versendet acht Paletten Ersatzteile an eine Molkerei. Am eigenen Warenausgang liegt eine Rampe mit vier Toren, die Verladung ist in einer halben Stunde erledigt. Beim Empfänger gibt es nur zwei Tore, und beide sind vormittags durchgehend belegt; der Fahrer wird auf den Nachmittag verwiesen. Die Fahrt selbst war nie das Problem – die Rampe bestimmt, wann das Fahrzeug wieder frei wird.

Rampe, Andockstelle und Anpassrampe

Mehrere Nachbarbegriffe hängen daran. Die Andockstelle benennt das einzelne Tor, an dem ein Fahrzeug anschließt; die Anpassrampe ist der bewegliche Übergang, der den Rest der Höhendifferenz schluckt. Beide haben eigene Einträge. Ein rampenfähiges Fahrzeug ist die andere Hälfte: Das Bauwerk nützt nur, wenn die Ladefläche auf seiner Höhe liegt. Fehlt es ganz, springen Ladebordwand und Hubwagen ein. Die Ladestelle ist die Adresse, an der geladen wird – mit oder ohne Rampe. Heckbeladung beschreibt, von wo aus das Fahrzeug zugänglich ist; über die Ladehöhe sagt der Begriff nichts.

Häufige Fragen zum Thema Rampe

Wie hoch ist eine Laderampe?

Üblich sind 1,20 bis 1,30 Meter über der Hoffläche. Der Wert orientiert sich an der Ladekante gängiger LKW-Aufbauten, die in derselben Spanne liegt. Kühlaufbauten stehen oft etwas höher, Fahrzeuge mit niedrigem Fahrgestell deutlich tiefer. Ein Rest bleibt fast immer, und den gleicht eine bewegliche Brücke aus.

Was tun, wenn an der Ladestelle keine Rampe vorhanden ist?

Die Hubtechnik muss in diesem Fall mit dem Fahrzeug kommen: eine Hebebühne am Heck, bei schwerer Ware ein Mitnahmestapler. Alternativ stellt der Empfänger einen eigenen Stapler samt Bediener. Wichtig ist der Zeitpunkt der Angabe – sie gehört in die Buchung, weil danach das Fahrzeug ausgewählt wird und sich vor Ort nichts mehr ändern lässt.

Was ist der Unterschied zwischen Rampe und Andockstelle?

Der Unterschied ist der zwischen dem Ganzen und einem Platz darin. Die Rampe ist das Bauwerk, an dem Ware auf Ladeflächenhöhe bereitsteht. An ihr reihen sich mehrere Andockstellen nebeneinander, jede für genau ein Fahrzeug. Welche davon angefahren werden soll, teilt der Wareneingang zu – meist mit der Anmeldung.
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